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Vertreter der deutschen Botschaft und der „Deutsch-Ukrainischen Kooperation Ökolandbau“ besuchten zwei Ökobetriebe im Westen von Kiew / Spenden in Höhe 560.000 Euro konnten gesammelt werden / damit wurde 170 Ökobetrieben in der gesamten Ukraine geholfen.

Ab dem 1. Januar 2022 ist in den Ländern der Europäischen Union die neue Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates der EU Nr. 2018/848 über die ökologische Erzeugung und Kennzeichnung von Bio-Produkten in Kraft getreten.

Das Projekt Deutsch-Ukrainische Kooperation Ökolandbau (COA), das von der AFC Agriculture and Finance Consultants GmbH, Deutschland, durchgeführt wird, nahm vom 26. bis 29. Juli 2022 an einer der weltweit führenden Fachmessen für ökologische Lebensmittel, der BIOFACH in Nürnberg, teil.

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine wurde zu einer großen Herausforderung für die Bio-Produzenten in der Ukraine: Mehrere der Betriebe befanden sich mehrere Wochen unter russischer Besatzung und einige sind noch heute unter russischer Besatzung.

Der Ökolandbau in der Ukraine zeichnet sich durch viele Engagierte, aktive Verbände, mehr als 400 Biobetriebe und ein eigenes Gesetz aus.

Vom 26. bis 29. Juli 2022 findet in Nürnberg die weltweit größte Fachmesse für Bio-Produkte statt, umrahmt von einem mehrtägigen Kongressprogramm mit zahlreichen Vorträgen. Im Rahmen dieses Kongresses wird das Projekt "Deutsch-Ukrainische Kooperation Ökolandbau" (COA) eine Veranstaltung zum Thema "Ökologischer Landbau in der Ukraine 5 Monate nach Kriegsbeginn - Status quo und Ausblick" durchführen.

Kurz nach dem Ausbruch des Krieges am 24.02.22 initiierte das COA-Projekt eine Spendenaktion mit der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, um die notwendige Unterstützung für die Bio-Betriebe, die unter schwierigen Bedingungen weiter bewirtschaften und Bio-Lebensmittel produzieren, zu leisten.

Seit dem 24.02. herrscht Krieg in der Ukraine. Im Vordergrund steht seitdem seitens COA zuallererst die Sicherung des Teams und der Mitarbeitenden der Partnerorganisationen. Trotz des Krieges konnte der Kontakt zu allen Kollegen und Kolleginnen der Partnerinstitutionen permanent gehalten werden. Jeden Tag haben wir eine Online-Sitzung mit allen vom BMEL geförderten deutschen Projekten und den Mitarbeitenden in und außerhalb der Ukraine.

Am 9. und 10. Februar führte das Projekt "Deutsch-Ukrainische Zusammenarbeit im ökologischen Landbau" (COA) eine virtuelle Studienreise durch. Die Schulung richtete sich speziell an Vertreter der zuständigen Behörden, die in der Ukraine in Zukunft für die Kontrolle von Öko-Betrieben und die Überwachung der Arbeit der Kontrolleure zuständig sind. Die intensive Veranstaltung umfasste eine abwechslungsreiche Mischung aus Präsentationen, Videos und Zeit für Fragen und Antworten. Sie war darauf ausgerichtet, sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen dem ukrainischen System und dem in der EU/Deutschland aufzuzeigen. Der Leiter des COA-Teams, Dr. Stefan Dreesmann, der früher im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft für den ökologischen Landbau zuständig war, wurde von den internationalen Experten Elisabeth Rüegg und Dirk Scholz unterstützt.

Am 12.01.2022 fanden die ersten Prüfungen für die künftigen Inspektoren nach dem ukrainischen Gesetz über den ökologischen Landbau statt. 22 Teilnehmer nahmen an der Prüfung teil. Alle Teilnehmer haben die Prüfung bestanden. "Dies ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen Umsetzung des ukrainischen Ökolandbaugesetzes", so Dr. Stefan Dreesmann, Leiter des Projektes "Deutsch-Ukrainische Kooperation im Ökologischen Landbau". "Wir gratulieren allen, die an diesem wichtigen Schritt mitgewirkt haben", so Dr. Dreesmann weiter. Zuvor hatte das Projekt dem zuständigen Wirtschaftsministerium (MinEcon) einen Fragenkatalog für die Tests vorgeschlagen.

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